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Die Abgabe von Solarstrom an Nachbarn ist wirtschaftlich attraktiv und eröffnet Sanierern, Modernisierern und Baufamilien neue Möglichkeiten. txn-Foto: Energieberatung der Verbraucherzentrale, KI

Nachbarschaftliche Energie: Solarstrom gemeinsam nutzen

txn. Die Vision, den auf dem eigenen Dach erzeugten Solarstrom nicht nur für den Eigenbedarf zu verwenden, sondern auch mit den direkten Nachbarn zu teilen, wird für viele Hausbesitzer, die ihr Zuhause modernisieren oder neugestalten, immer attraktiver. Diese Entwicklung verspricht nicht nur eine Stärkung der Energieautonomie, sondern auch einen aktiven Beitrag zur lokalen Energiewende. Die jüngsten gesetzlichen Neuerungen schaffen hierfür eine solide Basis und eröffnen Wege zu einer gemeinschaftlichen und effizienteren Energieversorgung.

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Beim Heizungstausch profitieren Eigentümer künftig von mehr Wahlfreiheit bei der Heiztechnik. (Foto: Konrad Berthold, Bausparkasse Schwäbisch Hall)

Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Wahlfreiheit, neue Anforderungen

Was Hausbesitzer jetzt wissen sollten. Mit dem vorgelegten Eckpunktepapier zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz wird deutlich, wie die Spielregeln für den Heizungstausch künftig aussehen sollen. Was bedeutet das für Eigentümer, Modernisierer und Bauherren? Und worauf sollten sie jetzt achten? Der Heizungsmarkt steckt im Wartestand: 2025 wurden so wenige neue Anlagen installiert wie seit 15 Jahren nicht mehr, meldet der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). Viele Eigentümer haben Modernisierungen verschoben – aus Unsicherheit darüber, wie es mit dem sogenannten „Heizungsgesetz“ weitergeht und welche Vorgaben künftig gelten. „Wir haben in den letzten Monaten weniger ein Technologieproblem als ein Vertrauensproblem erlebt", sagt Thomas Billmann, Modernisierungsexperte von Schwäbisch Hall. Mit den nun vorgelegten Eckpunkten für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz wird klarer, welche Anforderungen auf Hausbesitzer zukommen.

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Stromspiegel PV 2026

Erster Stromspiegel speziell für Haushalte mit Photovoltaikanlage (PV)

Berlin, 24. Februar 2026. Wie hoch ist der Stromverbrauch in Haushalten mit eigener Photovoltaikanlage wirklich – mit und ohne E-Auto oder Wärmepumpe? Diese Frage konnten Hauseigentümer bislang kaum verlässlich beantworten. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online schließt diese Lücke jetzt mit dem neuen Stromspiegel Photovoltaik. Die Vergleichswerte basieren auf realen Verbrauchsdaten aus der Praxis und ermöglichen erstmals eine transparente Einordnung des tatsächlichen Stromverbrauchs von PV-Haushalten.

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Jährliche Energiekosten in Abhängigkeit zur Effiizienzklasse für Wohngebäude

Preisspirale beim Heizen – Jetzt handeln, bevor es teuer wird

(akz-o) Die Heizkosten in Deutschland steigen – und werden weiter steigen. Neben höheren Energiepreisen verteuern staatliche Auflagen und CO₂-Abgaben das Heizen mit Öl und Gas. Die Bundesregierung hat den CO₂Preis für eine Tonne Emissionen angehoben: von 25 Euro im Jahr 2021 über 55 Euro im Jahr 2025 bis zu 65 Euro im kommenden Jahr. Für Haushalte mit Öl- oder Gasheizung bedeutet das Mehrkosten – abhängig vom energetischen Zustand des Gebäudes und vom Heizverhalten. Die Verteuerung ist politisch gewollt. Sie soll Verbraucherinnen und Verbraucher motivieren, energieeffizienter zu wohnen und erneuerbare Energien zu nutzen. Ab 2028 soll ein europäisches Emissionshandelssystem den nationalen CO₂-Preis ablösen. Vieles spricht dafür, dass fossiles Heizen weiter teurer wird.

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Foto einer Wärmepumpe

Zwischen Fensterlicht und Fußbodenwärme: Wenn ein Haus sich wandelt

txn. Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause und alles ist perfekt. Die Temperatur stimmt, ohne dass Sie einen Finger rühren mussten. Keine rauschenden Heizkörper, kein hektisches Nachregeln bei Wetterumschwung. Ihr Zuhause denkt mit. Es arbeitet leise im Hintergrund, fast unsichtbar und sorgt dafür, dass Sie sich einfach nur wohlfühlen. So fühlt sich Wohnen an, wenn Technik, Materialien und Räume aufeinander abgestimmt sind – nicht kompliziert, sondern durchdacht. Und überraschend oft beginnt dieser Wandel dort, wo man es nicht sieht: im Heizungskeller.

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txn. Wärmepumpen können auch in Mehrfamilienhäusern klimafreundliche Wärme liefern. Mit guter Planung lassen sich technische Hürden im Bestand überwinden.

Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus

txn. Mehrfamilienhäuser machen einen großen Teil des Wohnungsbestands in Deutschland aus – und werden oft noch mit veralteten Öl- oder Gasheizungen beheizt. Eine Umrüstung auf Wärmepumpen kann helfen, den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor spürbar zu senken. Zwar gelten die technischen Anforderungen als komplexer als bei Einfamilienhäusern, doch mit der richtigen Planung ist die Umstellung möglich – auch im Bestand. „Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern zu installieren ist meistens eine lösbare Aufgabe“, betont Stefan Materne, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Entscheidend sei eine gründliche Planung, die alle baulichen und technischen Rahmenbedingungen berücksichtigt.

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Heizkosten-Entwicklung

Heizspiegel 2025: Heizen mit Gas wieder deutlich teurer – Wärmepumpen seit 2022 günstiger

Die Heizkosten in Deutschland steigen dieses Jahr spürbar an. Besonders betroffen sind Haushalte mit Gasheizung. Das geht aus dem aktuellen Heizspiegel für Deutschland 2025 (www.heizspiegel.de) von co2online hervor, der auf der Auswertung von über 90.000 Gebäudedaten basiert. Während Gas- und Pelletpreise deutlich zulegen, bleiben Wärmepumpen im Vergleich die günstigste Heizoption.

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Foto zeigt zwei Personen vor einer Heizungsanlage.

Förderhilfen für Familien erleichtern das Umrüsten

txn. Seit Jahresanfang ist es verpflichtend: Beim Einbau eines neuen Heizsystems kann auf erneuerbare Energien nicht mehr verzichtet werden. Es gibt zwar Übergangsregelungen, aber der Weg ist vorgegeben. Die Zeit der fossilen Brennstoffe für das Beheizen von Eigenheimen neigt sich schnell dem Ende zu. Doch die Investitionskosten können vor allem junge Familien oder einkommensschwächere Haushalte überfordern. Deshalb gibt es umfangreiche staatliche Förderungen, die auch soziale Aspekte berücksichtigen.

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Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus

Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus mit Pufferspeicher und Frischwasserstation

In einem bestehenden Einfamilienhaus haben wir eine effiziente Heizlösung auf Basis moderner Wärmepumpentechnologie umgesetzt. Installiert wurde eine 7 kW Wärmepumpe von Wolf in Kombination mit einem 600-Liter-Pufferspeicher. Eine Frischwasserstation sorgt für eine hygienische und bedarfsgerechte Trinkwasserbereitung.

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Foto zeigt ein Beratungsgespräch

Heizung: Hausbesitzer sollten vor dem Winter aktiv werden

(DJD). Die neue Bundesregierung will das Gebäudeenergiegesetz (GEG) - auch "Heizungsgesetz" genannt - reformieren. "Das GEG wird wohl inhaltlich überarbeitet, bleibt aber in den Grundzügen erhalten", so Andreas Müller vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Hausbesitzer sollten sich deshalb jetzt vom Heizungsfachmann beraten lassen und moderne Heiztechnik nutzen, auch ganz unabhängig von einer kommunalen Wärmeplanung: "Jede Maßnahme zahlt sofort auf Energiekosten und Klimaschutz ein", betont Müller. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) gilt bis zur Novellierung des Gesetzes und lässt eine Vielzahl von heiztechnischen Lösungen zu. Zudem gelten aktuell attraktive Förderbedingungen.

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So läuft die Wärmepumpe effizienter. txn-Foto: BWP e.V

Energie sparen mit der richtigen Vorlauftemperatur

txn. Manche Hausbesitzerinnen und -besitzer mit einer Wärmepumpe wundern sich über hohe Stromkosten, obwohl sie eine der effizientesten Heiztechnologien nutzen. Meist liegt die Ursache in einer falsch eingestellten Vorlauftemperatur. Eine zu hohe Einstellung kann den Energieverbrauch unnötig in die Höhe treiben und die Effizienz des gesamten Systems beeinträchtigen. Die Vorlauftemperatur gibt an, wie heiß das Heizungswasser ist, das durch die Fußbodenheizung oder Heizkörper fließt. Je höher sie eingestellt ist, desto mehr Energie verbraucht die Wärmepumpe. Bereits eine geringe Absenkung kann die Effizienz spürbar steigern. „Sinkt die Vorlauftemperatur, steigt die Jahresarbeitszahl – und das schont den Geldbeutel“, erklärt Katja Weinhold, Pressesprecherin des Bundesverbands Wärmepumpe e.V.

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Auch wenn Wärmepumpen wenig Wartung benötigen, empfiehlt es sich, sie in regelmäßigen Abständen von einem Fachbetrieb überprüfen zu lassen.

Eine Wärmepumpe effizient nutzen

txn. Wärmepumpen überzeugen nicht nur durch ihre hohe Effizienz, sondern auch durch ihren geringen Wartungsaufwand. Im Vergleich zu anderen Wärmeerzeugern entfällt der Schornstein, es gibt keine Verbrennungsrückstände, und die Anlage läuft weitgehend wartungsfrei. Dennoch lohnt es sich, für die dauerhaft zuverlässige Leistungsfähigkeit einige Punkte im Blick zu behalten. Trotz des geringen Wartungsaufwands sollten einige einfache Pflegearbeiten regelmäßig erfolgen. Dazu gehört bei Luft-Wasser-Wärmepumpen die gelegentliche Reinigung des Außengerätes. 

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